Das Buch


Paridokht Khazes Geschichte geht unter die Haut. Schon kurz nach der Islamischen Revolution im Iran verliert sie ihren Mann Hossein, der als Angehöriger der religiösen Minderheit der Bahá'í von den Schergen der neuen Machthaber hingerichtet wird.

 

Das ist aber nicht das Ende, sondern erst der Anfang ihrer eigenen Geschichte. In jahrelangen Auseinandersetzungen mit den Machthabern bringt sie die Umstände der Ermordung ihres Mannes ans Licht der Öffentlichkeit. Sie kämpft gegen die Enteignung ihres

gemeinsamen Hauses und ihres Besitzes - und erreicht durch Mut und Hartnäckigkeit, dass ihre  engsten Schergen zur Rechenschaft gezogen werden.

 

Doch dafür muss sie selbst mit einer Haftstrafe büßen.

 

 


Die Autorin


Paridokht Khaze, Jahrgang 1931, arbeitete im Iran als Lehrerin. Da sie der iranischen Bahá'í-Gemeinde angehörte - mit über 350.000 Anhängern die größte religiöse Minderheit des Landes -, wurde sie aus dem Schuldienst entfernt und arbeitete zeitweise als Finanzangestellte in einem Kaufhaus. Zusammen mit ihrem hingerichteten Mann Hossein Wahdatehagh hat sie drei Kinder. Als Großmutter und Ur-Großmutter lebt sie heute in Deutschland.